Am Sonntag, den 10.03. demonstrierten in Berlin unzählige Bulli-Fahrer*innen gegen die geplanten Dieselfahrverbote in Berlin. Unter #bullisgegendieselfahrverbote fuhren verschiedenste Typen von VW Bullis gemeinsam durch die Stadt. Erstaunlicherweise wurde sogar eine Sondergenehmigung für ältere Fahrzeuge ausgesprochen, welche eigentlich nicht durch das Stadtgebiet fahren dürfen.

Fahrverbote werden in Städten eingeführt, um die Grenzwerte der Luftverschmutzung einzuhalten. Jedoch ist dies vielerorts umstritten. Wird hier die Verantwortung fälschlicherweise auf die Bürger abgewälzt oder handelt es sich hierbei sogar um ein großes Konjunkturpaket für die Automobilbranche?

Die Aktion am Wochenende wird auch im Hinblick auf die „Fridays for Future“- Bewegung sehr kontrovers gesehen und diskutiert. Es stellt sich nun klar die Frage: Inwiefern ist jede*r Einzelne für den Klimawandel verantwortlich, welche Aufgaben haben staatliche Kontrollsysteme und welche Verantwortung trägt die Wirtschaft?

Keinesfalls wollen die Aktivisten und Aktivistinnen hier als Klimasünder gesehen werden, vielmehr geht es um das Aufmerksam machen der aktuellen Verantwortungsfrage und das Gefühl der Beschneidung für Taten, die man nicht begangen hat.

Was sagt ihr zu den Fahrverboten, worauf würdet ihr verzichten, um dem Klimawandel entgegenzuwirken? Schreibt es in die Kommentare oder diskutiert mit uns auf dem Eurovercity Festival und lasst uns gemeinsam unsere Welt verbessern.

Zur Veranstalterseite: https://www.bullisgegendieselfahrverbote.de/

 

Ausnahmegenehmigung für Dieselfahrzeuge in Berlin?? #bullisgegendieselfahrverbote #friday4futureBeitrag gibt's hier:https://bit.ly/2EPLd5A

Gepostet von Eurovercity Festival am Montag, 11. März 2019

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