Seit mittlerweile Monaten streiken deutschlandweit und auch in vielen anderen Ländern Schüler*innen unter dem Motto „Fridays for Future“. Sie wollen ein Zeichen setzen für eine verantwortungsbewusste Klimapolitik. Initiiert wurde die ganze Bewegung durch Greta Thunberg, eine 16 jährige Schülerin aus Schweden.

Während einige Politiker die Schülerproteste kritisieren, denken andere nun offen über eine Wahlrechtsreform nach. Sollte die Altersgrenze für Wahlberechtigte auf 16 gesenkt werden?

Ja sollte es, findet zumindest die deutsche Justizministerin und Spitzenkandidatin für die Europawahl der SPD Katharina Barley. „Dass die Jugendlichen jetzt für den Klimaschutz demonstrieren und sich so engagieren, ist doch großartig“: so Barley. Sie regte öffentlich eine Senkung der Altersgrenze auf 16 Jahre an.

Mehr dazu: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/katharina-barley-justizministerin-fuer-herabsetzung-des-wahlalters-a-1255946.html

Unterstützung bekamen die Jugendlichen auch aus dem Kanzleramt. Die Bundeskanzlerin erklärte in einem Videopodcast, dass sie das Engagement der Jugendlichen sehr schätze.
Eine ganz andere Reaktion zeigte der Vorsitzende der FDP Christian Linder, dieser sprach den Schüler*innen die Fähigkeit ab, die Lage in der Klimapolitik realistisch beurteilen zu können. Klimapolitik sei schließlich etwas „für Profis“.
Diese Profis meldeten sich nun zu Wort. Unter dem Namen „Scientists for Future“ haben sich mittlerweile über 700 Wissenschaftler versammelt, um den Jugendlichen den Rücken zu stärken.

Mehr dazu: https://www.tagesspiegel.de/berlin/fridays-for-future-klimaforscher-unterstuetzen-schulstreik/24090044.html

Was haltet ihr von den Protesten? Traut ihr den Schüler*innen eine realistische Einschätzung der Lage zu? Sollten Jugendliche im Alter von 16 Jahren berechtigt sein zu wählen?
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