Hört endlich auf die Fridays for Future Bewegung und eure Kinder!

Es wird debattiert, verhandelt, in der Schule gelehrt und ist nun seit etwa 50 Jahren ein groß angelegter Diskurs, welcher immer wieder ins Leere geführt wird. Die Energiewende ist in Europa und der Welt ein innovatives Vorhaben, jedoch erstreckt sich über nunmehr zwei Generationen ein langwieriger Prozess – zu langwierig, denn die Zeit tickt.  

Während Deutschland seine Klimaziele haushoch verfehlt hat oder ein älterer Mann aus den USA das Pariser Klimaabkommen verlässt, ist vor allem die junge aufstrebende Generation die Leidtragende. Experten*innen sagen immer wieder Umweltkatastrophen gewaltigen Ausmaßes voraus, doch unsere führenden Politiker*innen tangiert diese Problematik scheinbar zu wenig. Wenn die derzeit noch latent anwachsende Krise ins Akute umschlägt, sind Donald Trump, Merkel & Co.  höchstwahrscheinlich nicht mehr am Leben! 

Doch damit soll nun Schluss sein. Statt Geschwafel fordern Schüler*innen Taten, schwänzen für ihre Demonstrationen die Schule und bringen Politiker, wie Christian Lindner, zur Weißglut. Die ersten Schritte sind damit getan, denn die jungen Enthusiasten haben sich ein Gehör in der Politik verschafft. Nachdem konkrete Forderungen, wie der Kohleausstieg bis 2030 oder die absolute Versorgung durch erneuerbare Energien bis 2035, gestellt wurden, haben wir uns in der Eurovercity Redaktion auch einige Gedanken gemacht. Hier einmal 2 Punkte:  

  • Zusätzliche Einnahmen aus der CO2 Steuer, wie sie bereits in Schweden funktioniert, sollten u.a. in die Förderung der Wasserstoff Infrastruktur fließen. Es gibt bereits seit Jahren Prototypen von Wasserstofffahrzeugen, seien es Autos, Busse oder Züge. Durch effizientere Herstellung von flüssigem H2 könnte diese Technik zu einem Massenprodukt werden. Statt Akkus oder Abgasen hat man lediglich Wasser als Abfallprodukt. 
  • Zwar etwas weg vom Klima und sicher etwas utopisch: Wir finden die Idee eines Weltrohstoff-Fonds zur Bekämpfung der Weltarmut sinnvoll. Jedes Land mit wertvollen Ressourcen (wie Erdöl) müsste eine Ausgleichszahlung für Länder ohne derart wertvolle Vorkommnisse tätigen. Schließlich gehört die Erde uns allen, trotz Ländergrenzen

Abschließend sei gesagt, dass wir vollkommen hinter den Schülerinnen und Schülern stehen. 

Es ist sehr beeindruckend, dass eine so große, inzwischen weltweite Bewegung entsteht und es zumindest den Anschein macht, als würde sich der Fokus nun endlich auf die großen Herausforderungen unserer Zeit richten. Diese Herausforderungen können wir nur gemeinsam in Angriff nehmen! 

Bleibt nun zu hoffen, dass damit endlich zufriedenstellende Resultate folgen.  

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